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„Wenn ich mal keine richtige Lust habe, dann stelle ich mir vor, wie gut ich mich nach dem Training fühle, und gönne mir danach auch eine kleine Belohnung.“

Noch vor einigen Jahren waren Sie zu dieser Jahreszeit mitten im Training. Wie sieht ihr Tagesablauf heute aus?

Als ich noch Sportlerin war, habe ich viel Routine gehabt und jeder Tag war durchgetaktet: Morgens Training, nachmittags Training, essen, schlafen und ein bisschen Freizeit. Jetzt ist es so, dass jeder Tag komplett anders ist. Entweder ich habe Termine und bin unterwegs oder ich bin zu Hause. Da gibt es auch genug zu tun: Haushalt, Fanpost, Bürokram. Irgendwie ist es ganz anders. Aber ich genieße es auch sehr, dass ich die Freiheiten habe, wenn z. B. das Wetter schön ist, einfach an den See zu fahren. Das ist sehr schön.

Das permanente Training fällt jetzt weg. Wie halten Sie sich heute fit?

Ich mache immer noch viel Sport, weil das für mich nach wie vor ein ganz wichtiger Lebensinhalt ist. Mein Haupttraining ist Joggen, weil man dabei relativ flexibel ist und der Zeitaufwand überschaubar ist. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, gehe ich Mountainbike fahren oder wandern – im Winter natürlich auch gerne Langlauf.

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, haben viele Menschen Schwierigkeiten, sportlich aktiv zu bleiben. Haben Sie einen Ratschlag, wie man den inneren Schweinehund besiegen kann?

Wenn ich mal keine richtige Lust habe, dann stelle ich mir vor, wie gut ich mich nach dem Training fühle, und gönne mir danach auch eine kleine Belohnung, wie z. B. eine wohlige Wanne. Gut ist auch, wenn man sich kein Zeitlimit setzt, nach dem Motto, ich muss jetzt zwei Stunden trainieren, sondern einfach anfängt und schaut, was passiert. Und manchmal darf man den Sport auch einfach mal ausfallen lassen.

Welche Sportarten würden Sie für die Wintermonate empfehlen, die man mit und ohne Schnee regelmäßig ausüben kann?

Da bieten sich natürlich Indoor -Aktivitäten an, wie z. B. Schwimmen. Mit der richtigen Ausrüstung kann man aber eigentlich bei jedem Wetter auch joggen.

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Die meisten Menschen haben Angst, sich im Winter zu erkälten. Gibt es etwas, was man beim Sport im Freien während der kalten Jahreszeit besonders beachten sollte?

Hier spielt die richtige Kleidung eine wichtige Rolle. Man darf sich nicht zu warm, aber auch nicht zu dünn anziehen. Am besten sind Sachen aus atmungsaktivem Material. Wenn man während des Trainings friert, dann sollte man sich aufwärmen. Regelmäßiges Training an der winterfrischen Luft stärkt die Abwehrkräfte, mir hat das immer gut getan.

Können Sie unseren Lesern ein paar Ratschläge geben, wie sie sich auf die Skisaison am besten vorgebreiten können?

Ich empfehle, circa einen Monat vorher die Ausdauer zu trainieren und 14 Tage, bevor es auf die Piste geht, ein- zweimal die Woche Skigymnastik zu machen. Dann sind die Muskeln und Gelenke fit für das Skivergnügen!

Es gibt wohl nichts Schöneres als die Dusche nach dem Sport. Im Winter leidet die zu Trockenheit neigende Haut jedoch doppelt. Können Sie unseren Leser Pflegetipps aus Ihrem Erfahrungsschatz geben.

Ja, das Problem mit trockener Haut kenne ich sehr gut. Ich benutze daher sehr reichhaltige Produkte mit einem hohen Anteil an Urea, da ich über die Jahre festgestellt habe, dass das meiner Haut wirklich hilft. Vor allem achte ich aber darauf, dass die Cremes nicht so fettig sind und Spuren hinterlassen. Das ist bei speziellen Produkten auf Schaum-Creme-Basis aus der Apotheke nicht der Fall und deshalb benutze ich diese Produkte einfach so gerne. Die Schaum-Cremes ziehen schneller ein und hinterlassen keine klebrige Schicht auf der Haut. Ich bin eine überzeugte Nutzerin.

Was ist das Geheimrezept hinter Ihrem strahlenden Aussehen?

Unabhängig von Pflegeprodukten glaube ich, dass Ausstrahlung und gutes Aussehen von innen kommen. Wenn ich zufriedener bin und wenn es mir gut geht, dann schau ich mich auch lieber im Spiegel an. Gute Pflegeprodukte und ausgewogene Ernährung wirken natürlich unterstützend und darauf achte ich auch jetzt nach meiner aktiven Sportlerkarriere noch sehr.

Wir danken Ihnen für das Gespräch!




Magdalena Neuner
... wurde am 9. Februar 1987 in Garmisch-Partenkirchen geboren. „Lena“, wie ihr Spitzname lautet, stand mit vier Jahren erstmals auf Alpinski. Zwischen ihrem Debüt im Weltcup 2006 und dem Karriereende 2012 gewann Magdalena Neuner 34 Einzelrennen im Biathlon-Weltcup, dreimal den Gesamtweltcup und sieben Disziplinen-Weltcups. Mit insgesamt 63 Podiumsplatzierungen gehört sie zu den erfolgreichsten Sportlerinnen in der Geschichte des Weltcups. Bei Biathlon-Weltmeisterschaften ist sie mit zwölf Goldmedaillen Rekordtitelträgerin und stand insgesamt 17 Mal auf dem Podium.



Bildnachweis(e): crisdahm.de | Trondheim

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