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Der erste Eindruck zählt. Und diesen fällen wir binnen Sekunden. Oft sind es die Hände, die wir sofort von unserem Gegenüber wahrnehmen – ob durch Händeschütteln oder gestikulieren. Hände lügen nicht: Sie verraten, wie viel Wert jemand auf sein Äußeres legt, ob er seinen Beruf mit dem Kopf ausübt oder wortwörtlich einem Handwerk nachgeht. Vor allem aber sieht man an den Händen das „wahre“ Alter eines Menschen.

Hände müssen so einiges mitmachen. Sie können halten und gehalten werden, geben und nehmen, grobe Arbeiten ebenso verrichten wie feine, können liebkosen, streicheln und auch tadeln: Unsere Hände sind unglaublich vielseitig und gerade deshalb sollten wir ihnen besondere Aufmerksamkeit schenken – auch in Punkto Pflege.

Denn sie sind ständig im Einsatz:. Mit 26 Knochen sowie einem dichten Nervengeflecht versehen, leisten unsere Hände täglich Schwerstarbeit. Dazu gesellen sich im Laufe der Zeit noch ganz natürliche Alterserscheinungen. Das Fettgewebe am Handrücken beginnt mit zunehmendem Alter ebenso zu schwinden wie die Muskelmasse, dadurch fällt die Haut zwischen den Knochen regelrecht ein, die Sehnen können ebenso wie die Adern unschön hervortreten. Zudem verdicken und verhärten sich die Nägel mit jedem weiteren Lebensjahr.

Natürliche Alterungsprozesse im Gesicht lassen sich gut überschminken, aber was tun, wenn der Zahn der Zeit derart unaufhörlich an Händen samt Nägeln nagt?! Wer seine Hände in jungen Jahren ungeschützt Wind und Wetter ausgesetzt hat, bekommt später die Quittung. Falten und Altersflecken sind vorprogrammiert und diese Makel können durch zahlreiche Kontakte mit Reinigungsmitteln und unzureichender Handpflege noch verstärkt werden. Das muss nicht sein!

Eincremen ist die halbe Miete...

Was der Haut entzogen wird, nämlich Fett- und Feuchtigkeit, sollte man ihr wieder zurückgeben. Daher ist es besonders wichtig, darauf zu achten, die Hände regelmäßig einzucremen – auch zwischen den Fingern! Die Auswahl an Handcremes und -lotionen ist reichhaltig.

Aber nichts stört mehr als ein Produkt, das nicht vernünftig einzieht und beim Auftragen einen regelrechten Schmierfilm bildet, der sich nicht einmal durch Wasser entfernen lässt. Und wer „fettige“ Hände hat, kann weder in seinem Job noch im Haushalt punkten. Um nicht zum „Schmierfink“ zu werden, sollte man beim Kauf auf den Aufdruck „sofort einziehend“ achten. Einen antiseptischen Vorteil bieten Inhaltstoffe wie Kamille und Arnika – neben einem angenehmen Duft haben diese „natürlichen Pfleger“ aber noch mehr zu bieten. Sie beruhigen irritierte Haut und beschleunigen die Wundheilung bei kleinen Rissen und Abschürfungen.

Eine gute Alternative zu Handcremes- und -lotionen sind spezielle Schaum-Cremes aus der Apotheke. Angereichert mit Urea (Harnstoff), Mandelöl und Vitamin-Komplexen versorgen sie die Haut lang anhaltend mit Feuchtigkeit und Lipiden. Die leichte, schaumige Textur klebt nicht und hinterlässt keine Spuren.

„Fleckenentferner“ und „Faltenbügler“

Die Hautalterung lässt sich zwar nicht gänzlich durch den Einsatz von speziellen Cremes und Lotionen aufhalten, aber das Hautbild kann deutlich verbessert werden: Pigmentflecken können durch regelmäßige Anwendung von aufhellenden Produkte verblassen, feine Fältchen lassen sich aufpolstern.

Wenn es mit Cremen alleine nicht mehr getan ist, können stärkere Geschütze aufgefahren werden. Entweder mit einem vom Spezialisten (etwa der Kosmetikerin) durchgeführten Fruchtsäure-Peeling oder einer Microdermabrasion. Eine noch effektivere Methode, die allerdings ausschließlich von plastischen Chirurgen oder Hautärzten vorgenommen werden sollte, ist die Laser-Behandlung. Auch gegen magere Handrücken und hervortretende Venen oder Sehnen lässt sich etwas ausrichten – durch so genannte Füllmaterialien wie Eigenfett, Hyaluronsäure oder andere Volumengeber.

Bei all dem sollte eins nicht vergessen werden: So wie ein Gesicht mit zunehmenden Alter und Falten spannende Geschichten erzählt, so tun es auch die Hände. Warum also alle „Lebensspuren“ verwischen? Doch gut gepflegt schaut man eben lieber hin ...

Bildnachweis: 123RF: Yuri Arcurs

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